Tafel 18: Verdiente Mitglieder im Kurzportrait (Teil 5)

Waldemar Becker

In führender Funktion hat Waldemar Becker das Geschehen in drei Sportvereinen geprägt:

  •  Vorsitzender 1966 – 1970 im „Turnverein Ettlingen 1847 e.V.“ bis zur Fusion mit der Deutschen Jugendkraft.
  •  Vorsitzender des neuen Vereins „Turnverein / DJK Ettlingen e.V.“ von 1970 bis 1973 bis zur Fusion mit dem „Fußballverein Ettlingen 1896 e.V.“.
  •  Vorsitzender des neugebildeten „Ettlinger Sportvereins 1847 e.V.“ von 1973 bis 1984.

Mit viel Weitsicht hat Waldemar Becker die Zusammenschlüsse mehrerer Vereine in den 70er Jahren vorangebracht. Mit Ausscheiden aus der Aufgabe des Vorsitzenden wurde er 1984 Ehrenvorsitzender.
Waldemar Becker nahm bis zu seinem Ableben Anfang 2014, auch im hohen Alter, intensiv am Vereinsleben teil.

Verena Jooß

Über Deutschland hinaus wurde Verena Jooß, geb. 1979, durch Teilnahme an den Olympischen

Spielen 2008 in Peking als Radfahrerin bekannt.
Ihre sportliche Laufbahn begann mit sechs Jahren beim „Ettlinger Sportverein 1847 e.V.“. In ihrer Spezialdisziplin, dem Blockmehrkampf, wurde sie als Schülerin, trainiert von Olaf Klein, dreimal Deutsche Meisterin. In der Jugend widmete sie sich den Mittelstrecken und erlief sich u.a. den dritten Platz der Deutschen Jugendmeisterschaften über die 800m.
Eine hartnäckige und langwierige Sprunggelenksverletzung zwang sie, die Sportart zu wechseln (Bahnradfahren).
Heute trainiert Jooß, wieder in der Leichtathletik angekommen, Schüler und Jugendliche in der „Spiel- und Sportvereinigung Ettlingen 1847 e.V.“.

Raimund Koch

Über die Grenzen der Stadt Ettlingen hinaus wurde Raimund Koch durch seine Verbandstätigkeit im Handball (Sportlehrerausbilder, Trainer, „Handball“ - Entwicklungshelfer in Afrika).
Die Ausbildung von Sportlehrern in der Sportschule Schö-neck von 1967 – 1981 machte ihn bundesweit als Handballpädagogen bekannt.
Wie andere Vereine der Region Karlsruhe nutzte in den 60er Jahren auch der „Turnverein Ettlingen 1847 e.V.“ seine Fähigkeiten als Trainer. Die Handballerfolge des Vereins in den letzten Feldhandball – Jahren sind unzertrennbar mit dem Namen Koch verbunden.

Richard Baumer

Er hat die Ettlinger Handballgeschichte der 70er bis 90er Jahre deutlich geprägt. Richard Baumer, Jahrgang 1947, begann die Sportkarriere beim „Turnverein Ettlingen 1847 e.V.“.
Als Kreisläufer trug er maßgeblich zu den großen Erfolgen der 70er und 80er Jahre bei. Für drei Jahre verpflichtete ihn der TSV Rintheim für die 1. Handball-Bundesliga.

In Ettlingen trainierte Baumer nach seiner aktiven Laufbahn die Jugendmannschaften und übernahm viele Jahre die Leitung der Handballabteilung.

Robert Kary

Als Mitglied des „Turnvereins Ettlingen 1847 e.V.“ hat Robert Kary die Entwicklung des Turnens in der Zeit nach dem 2. Weltkrieg bis Ende der 70er Jahre maßgeblich mitgestaltet (Turnwart und Kassierer).

Hugo Vetter

Er führte den „Turnverein Ett-lingen 1847 e.V.“ (mit Unterbrechungen) von 1929 – 1945. Nach mehreren Vereinsturbulenzen in den 20er Jahren, verbunden mit hohen Fluktuationen in der Vorstandsschaft gelang es Hugo Vetter, dem Ver-einsleben wieder Ruhe und Kontinuität zu verleihen.
Es war auch sein großer Verdienst, den Vereinssport in der Zeit nach 1933 bis zum Ende des 2. Weltkrieges aufrecht zu erhalten.