Tafel 30/2: Leichtathletik

Den Kreisrekord der Mehrkämpferinnen hatte 1982 die Ettlinger Fünfkampfmannschaft um Annette Rudorfer, Karin Honold, Gerda Haisch, Michaela Adam und Karin Gregorius bereits verbessert.

Ebenso erfolgreich wie die Sprinterinnen waren seinerzeit die von Josef Kast trainierten Ettlinger Springerinnen. Die vielen Erfolge von Sabine Staub, einer der Deutsche TOP-Weitspringerinnen, gipfelten im Gewinn der Deutschen Jugendmeisterschaft 1980 und 1982 im Gewinn der Süddeutschen Meisterschaft bei den Frauen mit ihren Kreisrekord von 6,30m. Stephanie Eisele überzeugte 1989, als sie, aus dem Sprinttraining heraus, eine Weite von 5,58m erzielen konnte. Weiten von deutlich über 5 Metern erreichten außerdem Karin Honold, Heike Grimm, Bettina Reitze, Margret Rutschmann, Annette Rudorfer, Petra Kuive, Bärbel Schmieder und Karin Lorenzen.

Den Frauenhochsprung im Kreis dominierte über viele Jahre hinweg Petra Kuive. Die badische Meisterin stellte im Juni 1981 mit 1,78m einen neuen Kreisrekord auf und zog ihre Trainingspartnerin Margret Rutschmann zu einer übersprungenen Höhe von 1,65m mit.

Auch im Wurf- und Stoßbereich spielten Ettlingerinnen im Kreis immer wieder eine dominierende Rolle.

Yvonne Karklins, Foto: privat

Badische Vizemeisterin wurde 1981 Kerstin Mertens, die konstant um die 40m Diskus werfen konnte. Annette Fuchs, Yvonne Karklins, Alexandra Utz und Dorothe Anderka ergänzten das Technikteam der Frauen und waren wichtige Punktelieferantinnen bei den Mannschaftswettkämpfen.

Sie erkämpften sich neben diversen Kreismeistertiteln auch immer wieder vordere Plätze bei den Badischen Meisterschaften. Heidi Utz steuerte Meistertitel im Ballweit- und im Speerwurf in der Schüler- und Jugendklasse bei.

Heidi Utz, Foto: privat

All diese Leistungen waren über die Jahre Grundlage dafür, dass man speziell auch bei den  Badischen Mannschaftsmeisterschaften immer wieder überaus erfolgreich abschnitt. Hier kämpfen die jeweils besten Athletinnen der teilnehmenden Vereine gegeneinander, ihre Leistungen werden in Punkte umgerechnet, aufsummiert und die erfolgreichsten Teams  des Verbands treten dann im direkten Vergleich gegeneinander an. Die Siegermannschaft  erhält den Titel Badischer Mannschaftsmeister. Groß war die Freude, als es der ESV-Frauenmannschaft 1981 auf Anhieb gelang, erstmalig in der Landesliga startend, mit  einem neuen badischen Rekord von 10544 Punkten auf Anhieb Badischer Mannschaftsmeister zu werden. Für die Meistermannschaft waren Petra Kuive, Sabine  Staub, Karin Lorenzen, Bärbel Schmieder, Margot Plank, Kerstin Mertens, Annette Fuchs,  Yvonne Karklins, Ute Abert, Elke Protz und Margret Rutschmann an den Start gegangen.

1992 startete dann eine ESV-Frauenmannschaft in der Bezirksliga und wurde dort ebenfalls  Landesmeister. Die von Trainer René Asché bestens vorbereiteten Sabine Hoven, Stephanie Eisele, Alexandra Utz, Claudia Siegwarth und Hadwiga Wolf erzielten mit 6590  eine so hohe Punktzahl, wie sie seit 1988 in Deutschland nicht mehr erreicht worden war.

Bezirksligamannschaft Frauen 1992, Quelle: Amtsblatt

1981 wurden die ESV-A-Jugend- Mädchen Badischer Mannschaftsmeister und das mit  einem neuen badischen Punkterekord. Annette Rudorfer, Karin Honold, Karin Gregorius, Bernadette Brugier, Heidi Utz, Michaela Adam und Marion Lauinger gingen damals an den  Start und beherrschten die Konkurrenz nach Belieben.

1989 konnte die ESV-A-Jugend  Mädchenmannschaft, wie bereits 1988, den Landesmeistertitel erkämpfen. Mit ihrem  Landesrekord von 8379 Punkten landeten sie in der Jahresendabrechnung auf Platz 2 in der
Bundesrangliste.

Für die Mannschaft starteten von links: Heike Grimm, Bettina Reitze, Claudia Siegwarth, Stephanie Eisele, Alexandra Utz, Christine Schmal (nicht im Bild). Trainer: René Asché.

Noch erfolgreicher waren die B-Jugend-Mädchen 1986, als die Mannschaft bestehend aus Christine Schmal, Bettine Reitze, Alexandra Utz und Claudia Siegwarth Badischer Mannschaftsmeister wurde und bis zum Ende des Jahren nicht mehr von der Spitze der  Deutschen Bestenliste verdrängt werden konnte.

1987 ging dann eine neu formierte Mannschaft an den Start und knüpfte nahtlos an die Vorjahrserfolge an. Christine Schmal,  Annette Braunschweig, Alexandra Utz, Dorothe Anderka, Claudia Siegwarth und Bettina  Reitze konnten den ein Jahr zuvor erkämpften B-Jugendtitel erfolgreich verteidigen.