Tafel 34: Abteilung „Leichtathletik“ (ausgewählte Erfolgsträger, Teil 2)

Weitere hervorzuhebende Leistungsträger der Abteilung „Leichtathletik“:

  • Verena Früh und Pia Gerstner
  • Verena Jooß und Peter Neumaier
Verena Früh (Quelle: unbekannt)

Verena Früh, geb. 1989, wurde 2008 Fünfte über 100m (12,21 Sek.) bei den Deutschen Jugendmeisterschaften sowie Zehnte über 200m der Deutschen Junioren - Meisterschaften. Ebenfalls 2008 wurde sie Baden-Württembergische Meisterin über 100m und 200m. Ihre beste Zeit über 200m lag bei ausgezeichneten 24:75 Sek., gelaufen 2006 bei einem Leichtathletik-Meeting in Wattenscheid.

Pia Gerstner, Bildmitte (Quelle: SSV, Abt. „Leichtathletik“, Spike – Splitter) mit Sophia Schön und Dorothee Essig.

Pia Gerstner, geb. 1987, wurde von Georg Zwirner für den Siebenkampf ausgebildet. Sie wurde 2010 Baden-Württembergische Meisterin (4.759 Punkte); 2009 wurde sie 10. der Deutschen Meisterschaften. Mit Sophia Schön und Dorothee Essig wurde sie 2008 Baden - Württembergische Mannschaftsmeisterin.

Verena Jooß, geb. 1979, als Radfahrerin und Olympiateilnehmerin 2008 in Peking im Bahn-Zeitfahren, begann als Leichtathletin. Mit 6 Jahren trat sie dem „ESV-Ettlingen“ bei und blieb bis zum 20. Lebensjahr dieser Sportart treu. Als Schülerin (Trainer Olaf Klein) wurde sie dreimal Deutsche Meisterin im Blockmehr-kampf. In der Jugend widmete sie sich eher den 800m und erlief sich u.a. dem dritten Platz bei den Deutschen Jugendmeisterschaften.

Verena Joos (Quelle: Homepage der CDU-Ettlingen)

Leider zwang sie eine hartnäckige und lang-wierige Verletzung im Sprunggelenk zur Auf-gabe der Leichtathletik. Im Bahnradfahren fand sie eine „Ersatzsportart“ mit Teilnahme an Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften. Heute ist sie wieder in der Leichtathletik angekommen und widmet sich als Trainerin den Schülerinnen und Schülern der SSV.

Peter Neumeier (Quelle: Badische Neueste Nachrichten)

Peter Neumaier, geb. 1967, war neben Eber-hard Stroot das größte sportliche Talent des damaligen „ESV-Ettlingen“. Früh erkannte Manfred Reuter die überragende Vielseitigkeit. Neumaier sprang als 15-Jähriger 2,03m im Hochsprung und 4,80m im Stabhochsprung.

1985 wurde er Deutscher Jugendmeister im Stabhochsprung und Vizemeister im Fünf- und Zehnkampf. Er wechselte in den späten 80ern zur MTG Mannheim, kehrte 1990 zur Trainingsgruppe von Manfred Reuter zurück und erzielte 1990 mit 7.958 Punkten sein bestes Zehnkampfergebnis. Weitere bemerkenswerte Leistungen: 100m in 10,54 Sec., 200m in 21,25 Sek., 400m in 47,95 Sek., Hochsprung 2,03m und Stabhochsprung 5,00m.