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Nippon Jiu-Jitsu "die sanfte Kunst"

Nippon Jiu-Jitsu bedeutet frei übersetzt: "Die Kunst durch Flexibilität zu siegen"

Es ist eine Nahkampf- und Selbstverteidigungskunst, die hauptsächlich unbewaffnet, aber im historischen Stil des feudalen Japan auch unter Einbeziehung von Waffen (Katana, Bo, Tanto, Yawara- oder Shinbo) und Gegenstände des täglichen Lebens ( Gürtel, Essstäbchen oder Schärpen) ausgeübt wurde.

Der Ursprung des Nippon Jiu-Jitsu geht vermutlich bis auf die indische Massagekunst zurück, die über 100 schmerzempfindliche und lebensgefährliche Stellen am menschlichen Körper kannte. Von Indien kam die Kunst zunächst nach China.

Chinesische Kampfkunstexperten, die aus politischen Gründen ihr Land verlassen mussten und in Japan Zuflucht fanden, lehrten den Angehörigen der Samurai und Ninja-Familien ihre Kampfkünste. Dem einfachen Volke gegenüber wurden diese Techniken streng geheim gehalten. Selbst bewaffnete und gut trainierte Krieger wurden häufig unter Anwendung der "sanften Kunst" mit bloßen Händen oder den eigenen Waffen überwältigt, kampfunfähig gemacht oder gar getötet.

Das System des Jiu-Jitsu setzt sich aus folgenden Teilbereichen zusammen: Schlag- u. Tritt-Techniken, Festlege und Transport-Techniken, Wurftechniken, Gelenkausrenk- und Verdrehtechniken, Nervendruck und- pressen.

Nippon Jiu-Jitsu ist ein Sport, der in jedem Alter erlernt und ausgeführt werden kann, egal ob von einem Mann oder einer Frau.

Bei intensiver Ausbildung ist Jiu-Jitsu geeignet, schon nach recht kurzer Zeit einfache Angriffe sehr effektiv abwehren zu können. Die Furcht vor Belästigungen oder möglichen Angriffen von Gewaltverbrechern wird gemindert oder schwindet ganz. In der Kampfkunst lernt man einfach zu funktionieren, denn es gibt im Leben manchmal keine Möglichkeit einfach davonzulaufen. Man muss sich der Situation stellen.