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Tafel 37: Abteilung „Handball“ (drei Jahrzehnte Hallenhandball)

Ende der 60er und Anfang der 70er Jahre vollzog sich der Wechsel vom Feldhandball über Kleinfeldhandball zum Hallenhandball. Zwei Gründe prägten diese Entwicklung:

  • Die Entstehung von Großsporthallen in vie-len Städten Deutschlands, auch in Ettlingen.
  • Erkenntnis, dass Hallenhandball gegenüber Feldhandball für Zuschauer attraktiver und wetterunabhängiger ausgerichtet werden kann.


Diese Trends beeinflussten auch das Handballgeschehen in dem damaligen „Ettlinger Sportverein 1847 e.V.“.

Hallenhandballmannschaft „Turnverein / DJK Ettlin-gen e.V.“ der Saison 1972/73; dieser Mannschaft gelang der Aufstieg in die 1. Division. Stehend von links: Kassier Baumann, Wolfbeiß, Vielsäcker, Utz, Maisenhälder, Trainer Dillenberger und Abteilungsleiter Baumer. Kniend von links: Hagemann, Dowidat, Ossberg und Becker (Quelle: „60 Jahre Handball im Ettlinger Sportverein“, Seite 23).

In 30 Jahren des Hallenhandballs verzeichneten die Mannschaften des „Turnvereins / DJK Ettlingen e.V“ (nach 1973 „Ettlinger Sportverein 1847 e.V.“) eine Reihe von Erfolgen:

  • Saison 1975/76; Meister der Landesliga Nordbaden (ungeschlagen) und Aufstieg in die Oberliga (dritthöchste Liga Deutschlands).
  • Saison 1978/79; Meister der Badischen Landesliga; erneuter Aufstieg in die Oberliga.
  • Saison 1989/90; Meister der Badischen Landesliga; Wiederaufstieg in die Bundesliga.
Einzelszene aus dem Hallenhandballspiel TG 88 Pforzheim gegen ESV Ettlingen im Jahr 1982 (Quelle: Badische Neueste Nachrichten).
Die Mannschaft des „Ettlinger Sportvereins 1847 e.V.“ gelang 1975/76 der Aufstieg in die Oberliga. Stehend von links: Baumer, van den Heuvel, Schneider, Maishälder, Brusel, Dowidat, Hagemann. Sitzend von links: Becker, Bendlin, Rutschmann, Sieß (Quelle: „150 Jahre Ettlinger Sportverein“, Seite 91).
Saison 1987/88: Die 1. Hallenhandball - Mannschaft des „Ettlinger Sportvereins 1847 e.V.“ steigt in die Oberliga auf.

Ende der 90er Jahre ging man im Hallenhandball mit der Handballsportgemeinschaft (HSG) Ettlingen / Bruchhausen neue Wege. Ziel war es, dem Hallenhandballsport in Ettlingen eine breitere sportliche Basis zu geben.

Die 1. Handballmannschaft der „HSG Ettlingen / Bruchhausen“ in der Saison 2001/02. Stehend von links: Trainer Szabadi, Krittian, B. Baader, Kirchmann, Vituschek, Deissler, Schweigert und Hüttenberger. Kniend von links: Haberstroh, Schneider, R. Baader, Schröder und Lazarowitz (Quelle: HSG-Kurier 01/02).

Richard Baumer zählte in den 70er bis in die 90er Jahre zu den prägenden Persönlichkeiten des Ettlinger Handballs (siehe auch Portrait).